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Bartholomäus Grill

Bartholomäus Grill
Bartholomäus Grill illustriert die Gestalten der afrikanischen Zeit durch eine Lesung aus seinem Buch "Ach, Afrika". Er befasst sich mit zwei Fragen: Gibt es überhaupt eine spezifisch afrikanische Langsamkeit, oder handelt es sich dabei um eine romantische Projektion von uns Europäern? Kann der Umgang der Afrikaner mit der Zeit auch als Form der Modernisierungsverweigerung gedeutet werden?

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zur Person

Bartholomäus Grill, geb. 1954 in Oberaudorf am Inn, studierte Philosophie, Soziologie und Kunstgeschichte und war politischer Redakteur der „Zeit“, ehe er vor zehn Jahren als deren Korrespondent nach Afrika entsandt wurde. Er lebt und arbeitet heute als "Zeit"-Korrespondent in Kapstadt.


zum Buch

Ach, Afrika
von Bartholomäus Grill, Siedler Verlag"Bartholomäus Grill zeigt die tiefgreifenden Folgen des Sklavenhandels und der Kolonialherrschaft, widerlegt aber zugleich die postkolonialen Verschwörungstheorien, die alle Schuld an der Misere bei der Ersten Welt suchen. Die Hauptverantwortung liege bei den Afrikanern selbst, bei despotischen Präsidenten und plündernden Eliten. Die Modernisierung Afrikas, so Grills provozierende Kernthese, musste scheitern, weil die Afrikaner sich ihr verweigert haben. Das alte Afrika ist gestorben, das neue noch nicht geboren. Grill beschreibt einen zwischen Tradition und Moderne zerrissenen Kontinent."

Ach, Afrika
Berichte aus dem Inneren eines Kontinents

Gebunden: Siedler Verlag, Berlin 2003
384 Seiten, 24,00 EUR [D]

Taschenbuch: Goldmann Verlag, Berlin 2005
432 Seiten, 9,95 EUR [D]

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